HSG Wesertal - HSG Baunatal 20:17
Auch wenn die HSG Wesertal eindeutig als Favorit der Partie galt, sahen die Zuschauer am letzten Sonntag ein überraschend enges Spiel.
Auf Seiten der HSG Baunatal stand eine wachsame und willensstarke Abwehr, die viel Lauf – und Arbeitsbereitschaft zeigte und das Angriffsspiel der Gastgeberinnen immer wieder störte. Die daraus hervorgegangenen Ballgewinne anschließend in Treffer zu verwandeln, fiel jedoch sehr schwer. Aufgrund zahlreicher unglücklicher Pfostentreffer und Unsicherheiten beim Spiel nach vorne liefen die Damen der HSG Baunatal ihren Gegnerinnen vor der Halbzeitpause knapp hinterher. Die dichte und körperlich überlegene Abwehr der Heimmannschaft forderte von den Baunatalerinnen Druck in die Tiefe. Aline Petermann gelang das an diesem Tag besonders gut. Indem sie immer wieder dahin lief, wo es wehtat, erkämpfte sie für ihr Team einige wichtige Tore und Siebenmeterchancen. Der 10:7-Halbzeitstand war zwar aufgrund der hohen Fehleranzahl im Passspiel und Torabschluss der HSG Baunatal etwas ärgerlich, in Anbetracht der Ausgangssituation jedoch ermutigend. Auch in der zweiten Hälfte blieb der Spielstand eng. Dadurch, dass man immer wieder den Kontakt zur gegnerischen Abwehrreihe suchte, erspielte sich die HSG Baunatal weiterhin wichtige Strafwürfe, die Leonie Krebs sicher verwandelte. Aus dem einfachen Spiel heraus kam das junge Team jedoch kaum zu Torerfolgen, sodass sie ihre aufmerksame und fleißige Abwehrarbeit nur selten belohnen konnten. Dass sie es der HSG Wesertal an diesem Tag aber in jedem Fall schwer machten, zeigt der knappe 20:17 – Endstand, welcher vor der Partie nicht zu erwarten war. Er bestätigt die starke Mannschaftsleistung der HSG Baunatal, die als Aufsteiger definitiv stolz auf sich sein kann. Ärgerlich bleibt die Tatsache, dass der Kampfgeist, der den Baunatalerinnen in beiden bisherigen Spielen anzusehen war, erneut nicht mit einem Sieg belohnt werden konnte.
Es spielten: Aline Petermann, Stella Köhler, Tia Lösch, Jessica Klinke, Katrin Wahle, Lea Günther, Johanna Ludwig, Leonie Krebs, Hannah Werner, Susana Freudenberg, Antonia Heist, Lea Xourgias